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Da wir immer wieder Anfragen erhalten, ob wir auch auf MDR1 achten, möchte ich heute dazu etwas schreiben und den Anfragen vorbeugen.
Das Hütehunde mit dem Genotyp MDR1 behaftet sein können ist nichts neues. Diese Erkenntnis gibt es schon seit über 20 Jahren. Man sprach damals noch von Ivermecin Empfindlichkeit und gab seinen Welpenkäufern den Rat, niemals damit den Hund zu behandeln.
Wir testen unsere Hunde schon seit 2005, als die Testreihe bekannt wurde.
Wie zu erwarten war, hatten wir nicht nur Merkmalsträger, sondern auch betroffene Hunde in der Zucht.
Es kam die große Frage auf, wie sollen wir jetzt weiter verfahren? Sollen wir überhaupt weitermachen?
Wenn ja, wie sollen wir nun vorgehen?
Wir machten natürlich weiter, suchten uns die passenden Rüden nicht nach MDR 1, sondern weiterhin nach dem uns gewünschten Typ, HD, Wesen usw. aus. Unsere Welpen haben wir dann frühzeitig (mit 3 Wochen) getestet und unsere Welpenkäufer entsprechend aufgeklärt. MDR 1 ist keine Krankheit.
So werden wir auch in nächster Zeit weiter vorgehen.
Da seit Anfang des Jahres alle VDH Collies, welche in die Zucht gehen, auf MDR 1 getestet sein müssen, stellen wir uns das weitere Vorgehen etwas einfacher vor. Sicher wird es noch einige Jahre dauern, bis wir den sogenannten "Defekt" ausgemerzt haben, es werden aber keine MDR 1 -/- Hunde mehr bei uns geboren.
MDR 1 Plattform